Sonntag, 12. Juli 2020
Sonntag, 15. September 2019
Flucht
Vor dem nackten Leben durch einen Wald
von Wünschen hastig fliehen, der Boden gespickt von harter, spitzer
und scharfer Nichterfüllung, die Füße davon aufgerissen und blutig. Die Früchte der Wünsche prasseln auf den Körper,
quälen ihn mit ihren harten, kantigen, oftmals mit spitzen
Stacheln versehenen Schalen. Verletzt und geschunden an den Waldrand gelangen, gepeinigt vom peitschenden Gras der sich nun ausbreitenden Wiese von Verzweiflung voller Dornengewächse, welche die Haut der Beine zerkratzen. Und den heißen und erregten Körper stürzen in den endlich erreichten die Wunden kühlenden See von Vergessen.
(by a.k.)
Dienstag, 21. Mai 2019
Mittwoch, 2. Januar 2019
... selbst ich ...
Saß gerade am Balkon mit Kaffee und Zigarette und und da steht eine schmale Sichel abnehmenden Mondes am Himmel wie sie auf die Venus blickt - oder umgekehrt - .... in solchen Momenten kann sogar ich als überzeugter Heide mir ein wenig vorstellen, dass es da irgendwo Etwas gibt, das uns vielleicht in irgend einer Form beschützt und behütet ...
(by a.k.)
Samstag, 17. November 2018
Samstag, 3. November 2018
Donnerstag, 7. Dezember 2017
irgendwie und/oder eigentlich
irgendwie und/oder eigentlich ist dieser blog zu einer art - sehr fragmentarischem - lesejournal geworden (verkommen)
offenbar habe ich mich zu nichts anderem mehr zu (ent)äußern
Donnerstag, 23. November 2017
Montag, 13. November 2017
Dienstag, 12. September 2017
... das Gedächtnis für Dinge
"Eine Zeit, die das Gedächtnis für die Dinge, die ihr Leben formen, verloren hat, weiß nicht, wo sie steht, und noch weniger, was sie will. Eine Zivilisation, die das Gedächtnis verloren hat und von Tag zu Tag, von Ereignis zu Ereignis taumelt, ist unverantwortlicher als das Vieh, denn dieses verfügt über die Sicherheit seiner Instinkte."
(Sigfried Giedion: Die Herrschaft der Mechanisierung. Athenäum Verlag GmbH, FFM 1987, S. 19.)
Montag, 11. September 2017
Stressfaktor
"Für den Menschen ist es einer der größten Stressfaktoren, wenn er seine soziale Reputation verliert."
(Ernst Fehr: in "Der Standard", 2./3. September 2017, S. 17)
Montag, 21. August 2017
Wenn ...
WENN ich all das, was mir so beim Tagträumen - teilweise in halbbetrunkenem Zustand - durch den Kopf geht, aufschreiben könnte, würde dabei ein sehr, sehr langer - möglicher Weise auch für andere - durchaus lesenswerter Text entstehen können.
Montag, 14. August 2017
.... irgendwie [vorbehaltlos gerne gehabt zu werden]
Irgendwie komme ich nicht gut damit zurecht dass es Menschen gibt die mich vorbehaltlos gerne haben.
Freitag, 14. Juli 2017
::: FRÜHER ::: (2)
"Heute ist sogar das Verbrechen leer und schnöde geworden. Nicht einmal das Verbrechen ist heute noch das, was es einmal war."
(Alois Brandstetter: Die Abtei. Residenz Verlag, Salzburg, 1978, Seite 21)
Donnerstag, 29. Juni 2017
Mittwoch, 28. September 2016
Freitag, 8. April 2016
protokollarischer Kater
"Der Kater, der heute Abend etwas sehr Protokollarisches ausstrahlte, bewegte sich durch den Raum."
(Clemens J. Setz: Die Stunde zwischen Frau und Gitarre, Suhrkamp, Berlin 2015, S. 75)
Montag, 7. März 2016
zeitgenössisches Herumliegen
"Manchmal lagen sie auch so zeitgenössisch herum, rauchten und schauten einander an."
(Clemens J. Setz: Die Stunde zwischen Frau und Gitarre, Suhrkamp, Berlin 2015, S. 40)
Montag, 15. Februar 2016
::: FRÜHER :::
"Man wird sowieso von allen Menschen angeschwindelt. Die Preise steigen von Jahr zu Jahr und früher war alles anders."
Elias Canetti: Die Blendung, Carl Hanser Verlag, München, o.J. [1963 ?], S. 33.
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